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Kyffhäuserkreis
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50 Jahre WEISSER RING: 4 Fragen an Evelyn Lange

Der WEISSE RING e. V. begeht seinen 50. Geburtstag. Pünktlich zum Jubiläum des Opferhilfevereins geben ehrenamtliche Mitarbeiter Einblicke in ihre wertvolle Arbeit. Heute: Evelyn Lange, Mitarbeiterin der Außenstelle Kyffhäuserkreis.

 

Wie hast Du den Weg zum WEISSEN RING gefunden? Wie lange bist du schon dabei?

Ein Mitarbeiter des WEISSEN RINGS aus Artern, der mich von Kulturveranstaltungen her kannte, fragte mich im Frühjahr 2016, ob ich nicht mitarbeiten wolle. Ich überlegte nicht lange, schnupperte in die Arbeit hinein und bin nun seit zehn Jahren als Ehrenamtliche aktiv.

 

Welche Aufgaben übernimmst du im Team deiner Außenstelle?

Ich bin in der Opferarbeit tätig. Als die Frage stand, mich als ein Stellvertreterin ausbilden zu lassen, sagte ich zu. Als solche bin ich nun die Verbindung zum Landesbüro, seit wir ohne Außenstellenleitung vor Ort arbeiten.

 

Gab es Momente in deiner ehrenamtlichen Tätigkeit, die dich besonders glücklich oder stolz gemacht haben?

Es ist immer erfüllend, einen Menschen auf seinem langen Weg zurück in die Normalität ein Stück begleitet zu haben. Als eine junge Frau sagte: “Ich bin froh, dass es Menschen wie Sie gibt, die uneigennützig anderen helfen“, ja, das hat mich sehr berührt.

 

Welche erste Hilfe für Kriminalitätsopfer ist aus deiner Sicht die aller wichtigste Hilfe? 

Zuwenden und zuhören, das Opfer einer Straftat annehmen und ernst nehmen, einen Menschen in Not nicht allein zu lassen, das ist nach meiner Erfahrung die wichtigste Hilfe.

 

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